Ein antiker römischer Steinbruch wurde im Inneren eines Marmorsteinbruchs in Vila Viçosa identifiziert, eine Entdeckung von großem archologischem Interesse. Die Existenz dieser Spuren war bereits durch die Arbeit des Geologen und Professors an der Universität Évora, Luís Lopes, bekannt, aber die Abmessungen und Merkmale des Raumes wurden erst durch die vor Ort durchgeführten Arbeiten klarer. Es handelt sich um eine weitere bedeutende Entdeckung in der Gemeinde, die bereits andere römische Steinbrüche in der Zone der Lagoa-Steinbrüche und in São Marcos in Pardais enthüllt hatte.
Angesichts dieser Entdeckung fand in Vila Viçosa ein technisches Treffen statt, auf Einladung des Centro de Estudos CECHAP, das Vertreter verschiedener Stellen zusammenbrachte, die mit Erbe, Archäologie, Geologie und regionaler Entwicklung befasst sind. Anwesend waren der Vizepräsident der CCDR Alentejo, Ing. Henrique Sim-Sim, Techniker der Generaldirektion für Energie und Geologie, Archäologen der Universität Évora und Vertreter der Gemeindeverwaltung unter der Leitung von Bürgermeister Inácio Esperança.
Die Gemeinde Vila Viçosa beabsichtigt nun, die Bedeutung und den Erbwert der Spuren zu bewerten, bevor ein Schutzverfahren eingeleitet wird, beginnend mit dem Antrag auf Erklärung des kommunalen Interesses




