Digitale Plattformarbeiter aus der Europäischen Union haben eine Sammelklage gegen Uber wegen Datenschutzverletzungen und niedriger Löhne eingereicht. Die Klage wurde vor Gericht eingereicht und zielt darauf ab, das Unternehmen für Praktiken verantwortlich zu machen, die Plattformarbeiter in der Region betreffen.
Die Klage vertritt die Interessen von mehreren Tausend Fahrern in sieben europäischen Ländern. Die beteiligten Länder sind Großbritannien, die Niederlande, Belgien, Deutschland, Frankreich, Polen und Rumänien und decken damit einen erheblichen Teil des europäischen Arbeitsmarktes für digitale Plattformen ab.
Die Beschwerden konzentrieren sich auf zwei Hauptfragen: die angebliche Verletzung der persönlichen Daten der Fahrer und die als unzureichend betrachtete Vergütung, die von Uber angeboten wird. Die Fahrer argumentieren, dass das Unternehmen die europäischen Datenschutzbestimmungen nicht einhält und dass die Zahlungen nicht proportional zur geleisteten Arbeit sind.
Diese Sammelklage entsteht in einem Kontext zunehmender Regulierung der Arbeit auf digitalen Plattformen in Europa, wo europäische Institutionen Gesetzgebung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Fahrern und Lieferanten von Apps debattiert haben.




