Die neue Ostumgehung des IP2 ist in Betrieb gegangen und stellt eine bedeutende Veränderung im Straßenverkehr von Évora dar. Die Infrastruktur wurde konzipiert, um einen Teil des die Stadt durchquerenden Verkehrs umzuleiten, wobei die Stadtverwaltung eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens von 30% bis 40% im Umfeld der städtischen Zone schätzt. Die feierliche Einweihung fand unter Anwesenheit des Vizebürgermeisters von Évora, Jerónimo José, und des Staatssekretärs für Infrastrukturen, Hugo Espírito Santo, statt.
Die Umgehung hat eine Gesamtlänge von etwa 13 Kilometern und eine vierspurige Fahrbahn und schafft eine neue Verbindung zwischen dem Knotenpunkt Évora-Ost der A6/IP7, der sich nach der Mautstelle befindet, und dem aktuellen IP2 in der Zone São Manços. Für den kommunalen Verantwortlichen Jerónimo José markiert die Eröffnung "das Ende eines mehr als ein Jahrzehnt währenden Wartens" und den Beginn einer neuen Phase für die Mobilität in Évora, mit besonderer Auswirkung auf die Entfernung des Durchgangsverkehrs aus dem historischen Zentrum und auf den Schwerlastverkehr.
Die Baumaßnahme stellte eine Investition von 54,9 Millionen Euro dar, finanziert durch den Aufbau- und Resilienzplan (PRR), und handelt sich um die Intervention mit dem höchsten Auftragswert unter den von Infraestruturas de Portugal im Rahmen dieses Programms ausgeführten Investitionen. Die Erwartung ist, dass die Verlagerung des Verkehrs zur Reduzierung von Staus, zur Verbesserung der Verkehrsabwicklung, zur Verringerung der Fahrzeiten und zur Stärkung der Straßenverkehrssicherheit beiträgt.
Neben der Auswirkung auf den Autoverkehr soll die neue Umgehung auch die Erreichbarkeit der Industrie- und Technologiegebiete von Évora verbessern und günstigere Bedingungen für die Wirtschaftstätigkeit und die Entwicklung der Region Alentejo schaffen.




