Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) in Portugal vertrat die Auffassung, dass ein Verbot des Zugangs Minderjähriger zu sozialen Netzwerken keine Lösung ist, um die wachsende Zahl sexueller Übergriffe im Internet gegen Kinder zu bekämpfen. Die Organisation warnte, dass diese Maßnahme das Problem nicht löst und Kinder sogar von Räumen entfernen könnte, in denen sie Unterstützung finden könnten.
Gemäß dem Bericht von Unicef wurden im vergangenen Jahr mehr als 20 Millionen Kinder aus 21 Ländern Opfer sexueller Übergriffe im Internet. Die Daten zeigen das globale Ausmaß und die zunehmende Verbreitung dieses Problems, das Minderjährige weltweit betrifft.
Die Organisation betonte, dass es notwendig ist, in die digitale Bildung von Kindern, Eltern und Erziehern zu investieren sowie in die Stärkung der Fähigkeiten der Behörden, gegen diese Verbrechen zu ermitteln und vorzugehen. Unicef setzt sich für einen Ansatz ein, der Kinder schützt, ohne sie aus der digitalen Umgebung auszuschließen.




