Ein neues Dekret-Gesetz (175/2026) wurde veröffentlicht, das Ende Juli im Ministerrat genehmigt wurde und darauf abzielt, die Einstellung von Lehrern zu erleichtern und zu verhindern, dass Schüler längere Zeit ohne Unterricht bleiben. Das Dekret, das Anfang September in Kraft trat, ermöglicht es Schulen, pensionierte Lehrer und auch Post-Bologna-Absolventen einzustellen.
Lehrer, die ihren Ruhestand aufschieben, um weiter zu unterrichten, erhalten eine monatliche Gehaltszulage von 750 Euro, jedoch nur wenn keine Lehrkräfte an den Schulen verfügbar sind, um diesen Unterricht zu gewährleisten. Dieser Vorteil gilt für Lehrer, die an einer der 235 Schulen oder Schulverbünde der acht benachteiligten pädagogischen Zonen zugewiesen sind, die sich im Großraum Lissabon, auf der Setúbal-Halbinsel und an der Algarve befinden. Im vergangenen Jahr waren mehr Schulen abgedeckt: 258 organische Einheiten aus 10 pädagogischen Zonen.
Das Dekret ändert auch die Anforderungen für die Einstellung von Post-Bologna-Lehrkräften und ermöglicht die Einstellung von Absolventen, deren wissenschaftliches Studienfach dem zu unterrichtenden Fach entspricht, wie Betriebswirtschaftslehre, Soziologie und Psychologie, nachdem Kandidaten mit Qualifikation ausgeschöpft sind. Für Doktoranden wird die Anrechnung der Dienstzeit geklärt, wobei künftig Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten berücksichtigt werden.
Ebenfalls im Amtsblatt veröffentlicht wurde das Dekret, das das Verbot der Nutzung von Smartphones auf das 3. Zyklus ausweitet. Schulen, die Schüler der Sekundarstufe II und des 3. Zyklus zusammenführen, haben bis Januar 2027 Zeit, ihre internen Vorschriften zu aktualisieren.




