Das staatliche Strafvollzugsamt (Seppen) hat am Donnerstag (3.) eine neue Phase der Operation Illicitus eingeleitet, die das Einschmuggeln von Handys und Drogen in Haftanstalten von Rio de Janeiro bekämpft. Der Schwerpunkt der Operation liegt auf dem Strafvollzugskomplex Gericinó in Bangu in der Westzone der Stadt, wo seit August intensivierte Durchsuchungen durchgeführt wurden.
Das spezifische Ziel dieser Phase ist das Gefängnis Jonas Lopes de Carvalho (Bangu 4), eine Einrichtung, die Anführer und Mitglieder des Terceiro Comando Puro (TCP) beherbergt, eine kriminelle Organisation, die Rivalin des Comando Vermelho ist. Beamte durchsuchten die Zellen, während die Insassen im Hof blieben, wie vom Globocop um 7:40 Uhr dokumentiert. Die Kontrolle fand auch am Haupttor der Einrichtung statt.
Seit Beginn im August hat die Operation Illicitus bereits 567 Mobiltelefone und etwa acht Kilogramm Drogen aus dem Verkehr gezogen. Bei den Beschlagnahmungen wurden am Montag (31.) 64 Handys im öffentlichen Gefängnis Paulo Roberto Rocha (Bangu C) sichergestellt, einer Einrichtung, die Mitglieder des Comando Vermelho verwahrt.
Im gleichen Zeitraum wurden 11 Besucher wegen ihrer Beteiligung am Schmuggel von Verbotenem in die Strafanstalten festgenommen. Der Einsatz wird fortgesetzt mit dem Ziel, die Kontrolle und Sicherheit in den Haftanstalten des Bundesstaates zu verstärken.




