Das staatliche Sekretariat für Strafvollzugsbehörden von Rio de Janeiro (Seppen) hat an diesem Donnerstag eine weitere Phase der Operation Illicitus eingeleitet, die darauf abzielt, das Einschleusen illegaler Materialien in Gefängnisse des Bundesstaates zu unterbinden. Die Operation richtet sich gezielt gegen Führer des Terceiro Comando Puro (TCP), die im Strafgefängnis Jonas Lopes de Carvalho, bekannt als Bangu 4, im Complexo de Gericinó im Westen der Hauptstadt des Bundesstaates, inhaftiert sind.
Neben den Führern der kriminellen Organisation sind auch Besucher, die am Eingang des Gefängnisses ankommen, sowie Strafvollzugsbeamte, die illegale Aktivitäten innerhalb der Haftanstalten erleichtern könnten, Ziel der Operation. Die Aktion stellt eine kontinuierliche Anstrengung der Behörden dar, den Schmuggel von Handys und Drogen in den Haftanstalten von Rio de Janeiro zu bekämpfen.
Bereits wurden 23 Handys und Drogen während dieser Phase der Operation beschlagnahmt. Seit Anfang August hat die Operation Illicitus insgesamt 567 Mobiltelefone aus den Haftanstalten und etwa acht Kilogramm Drogen aus dem Verkehr gezogen.
Unter den jüngsten Beschlagnahmungen wurden 64 Mobiltelefone in der öffentlichen Haftanstalt Paulo Roberto Rocha, ebenfalls im Complexo de Gericinó gelegen, während einer Aktion am vergangenen Montag sichergestellt. Diese Haftanstalt ist ebenfalls Ziel der Sicherheitsoperationen im Strafvollzug des Bundesstaates.




