Die Polizei von São Paulo hat am Donnerstag eine Operation gegen eine mit dem PCC verbundene Gruppe in der Baixada Santista eingeleitet. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, etwa 1 Milliarde R$ durch den Kauf von Luxusimmobilien, Unternehmen und gewerblichen Betrieben gewaschen zu haben.
Zu den Zielen der Operation gehören Adressen in Praia Grande, Guarujá, Santo André und Santana de Parnaíba. Der Gruppe gehörten laut Polizei Mitglieder der kriminellen Vereinigung, Finanzoperateure, Personen aus dem Immobilienmarkt und Zwischenhändler an, die eingesetzt wurden, um die wahren Eigentümer der Güter zu verbergen.
Die Operation untersucht auch die Kontrolle von Kiosken in öffentlichen Bereichen, Begünstigung bei einer städtischen Ausschreibung sowie Finanzierung oder Unterstützung von gewählten Politikern in Praia Grande. Ein Teil des durch Drogenhandel erzielten Geldes soll durch den Kauf von Immobilien in die legale Wirtschaft gebracht worden sein.




