Eine vielversprechende Gentherapie für moderate Alzheimer, die seit mehr als 14 Jahren am Cajal-Institut des Obersten Rates für Wissenschaftliche Forschung (CSIC) in Madrid entwickelt wird, wird nun in Australien am Menschen getestet. Das Biotechnologieunternehmen Tetraneuron hat von den australischen Gesundheitsbehörden die Genehmigung erhalten, die erste Studie dieser Therapie, bezeichnet als TET-101, am Menschen zu beginnen.
Die Gentherapie wurde in Spanien entwickelt und zeigte in präklinischen Studien Verbesserungen im Gedächtnis und bei der Neuroinflammation. Dieser Meilenstein stellt den Übergang von der Laborforschung zur klinischen Anwendung bei Patienten dar.
Der klinische Versuch wird zunächst am St. Vincent's Hospital in Melbourne, Australien, durchgeführt. Diese Zusammenarbeit zwischen spanischer Forschung und australischer klinischer Anwendung markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung neuer therapeutischer Optionen für Alzheimer.




