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Vizerektor und Professor der Universität Coimbra in Brasilien ausgezeichnet

Campeão das Províncias3. September 2026 um 13:16

Der Vizerektor der Universität Coimbra, Professor Dr. João Nuno Calvão da Silva, und der Dozent Professor Dr. Ibsen José Casas Noronha wurden in Brasilien mit dem Titel "Bürger von Vila Boa" ausgezeichnet, einer Auszeichnung, die Persönlichkeiten ehrt, die nicht aus der Gemeinde Vila Boa de Goiás stammen, aber wesentlich zur lokalen Entwicklung und zur Förderung von Kultur, Wissenschaft und Recht beigetragen haben. Die Zeremonie fand im Cine Teatro São Joaquim in der Stadt Goiás statt, während des Abschlusses des I. Luso-Brasilianischen Symposiums über Wahlprozess, Schutz der Demokratie und Meinungsfreiheit.

Das Symposium wurde in Partnerschaft zwischen dem Regionalen Wahlgericht von Goiás und der Universität Coimbra organisiert und vereinte Minister, Richter, Juristen und Wissenschaftler aus Portugal und Brasilien. In der Eröffnungssitzung hielt der Vizerektor João Nuno Calvão da Silva die Hauptkonferenz und betonte die historischen Verbindungen zwischen den Institutionen und bezeichnete Coimbra als "die brasilianischste Universität außerhalb Brasiliens". Der Dozent Ibsen José Casas Noronha leitete die erste Podiumsdiskussion der Veranstaltung zum Thema "Wahlen der lokalen Macht in Vila Boa de Goiás im 18. Jahrhundert" und präsentierte sein Buch "Dom João VI und das Recht in Brasilien: die Seelengüter in der joaninischen Gesetzgebung".

Die Zeremonie zur Verleihung des Titels umfasste auch eine Hommage an Gabriel José de Orleans e Bragança, der die Rede im Namen aller Ausgezeichneten hielt, an die Präsidentin des TRE-GO, Richterin Elizabeth Maria da Silva, an den Staatsanwalt von Goiás, Ronald Christian Alves Bicca, und an den Minister des Obersten Gerichtshofs für Justiz, Teodoro Silva Santos.

Während der Veranstaltung wurden Themen wie die Bekämpfung von Desinformation in sozialen Netzwerken, die Grenzen der Intervention in Wahldebatten und vergleichende Perspektiven zur Integrität und zum Vertrauen in demokratische Institutionen in beiden Ländern diskutiert. Die Arbeiten mündeten in der Verabschiedung und Veröffentlichung der Charta des I. Luso-Brasilianischen Symposiums, einem Dokument, das die Überlegungen und Schlussfolgerungen der Teilnehmer zusammenfasst.

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