Der portugiesische Fußballer João Neves, gebürtig aus Tavira, kam im Führerhaus eines bescheidenen weißen Lieferwagens, einem Peugeot Partner mit portugiesischem Kennzeichen, zum Trainingszentrum von Paris Saint-Germain angefahren. Die Bilder verbreiteten sich schnell in den sozialen Netzwerken und hoben sich durch den Kontrast zu den üblicherweise mit Top-Fußballspielern assoziierten Luxusautos hervor. Bevor er die Einrichtungen des PSG-Campus betrat, hielt der portugiesische Mittelfeldspieler neben den Fans an, um Fotos zu machen und Autogramme zu geben, was die Aufmerksamkeit für seine ungewöhnliche Ankunft noch verstärkte.
Später kam eine Erklärung für die Fahrzeugwahl auf, die Lob von den Fans hervorruft. Laut einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X, der von der französischen Zeitung Le Parisien zitiert wurde, soll João Neves den Transporter genutzt haben, um Hunderte von Artikeln und Gütern für die von der Paris Saint-Germain Stiftung unterstützten karitativen Initiativen zu transportieren. Die Ladekapazität des Fahrzeugs soll der praktische Grund für seine Nutzung gewesen sein, nicht nur eine Präferenz für ein bescheideneres Auto. Sogar die Marke Peugeot selbst beteiligte sich an der Spaß, indem sie die Bilder in den sozialen Netzwerken teilte.
Die karitative Erklärung wurde jedoch offiziell weder vom Verein noch von der PSG-Stiftung bestätigt. Die Information stammte aus einem Beitrag eines Nutzers, der über die Vereinsnachrichten berichtet, und der Le Parisien präsentierte sie in dieser Form ohne institutionelle Bestätigung. Trotzdem war die Reaktion in den sozialen Netzwerken überwältigend positiv, mit Kommentaren, die die Bescheidenheit und Großzügigkeit des portugiesischen Spielers lobten.
Die Paris Saint-Germain Stiftung, gegründet im Jahr 2000, hat es sich zur Aufgabe gemacht, benachteiligte Kinder, Jugendliche und Gemeinschaften in Schwierigkeiten zu unterstützen und entwickelt Bildungs- und Sportprogramme. João Neves, geboren 2004 in Tavira, wechselte im Sommer 2024 zum PSG und unterschrieb einen Vertrag über fünf Spielzeiten. Er gewinnt auch bei den Pariser Fans an Beliebtheit aufgrund des Bildes von Bescheidenheit, das er abseits des Spielfelds vermittelt.




