Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte nächste Woche erneut die Zinssätze anheben. Diese Entscheidung ist so gut wie sicher und erfolgt als Reaktion auf die anhaltende Inflation im Euroraum.
Die Finanzmärkte antizipieren diesen Anstieg bereits, was sich in einem Anstieg der Euribor-Sätze widerspiegelt. Diese Sätze, die als Referenz für viele Kredite in Europa dienen, steigen als Vorbereitung auf die Entscheidung der EZB.
Die Auswirkungen dieser Zinserhöhung sind auch direkt in den Taschen der Verbraucher zu spüren. Die monatlichen Hypothekenzahlungen steigen, was insbesondere diejenigen betrifft, die Hypothekendarlehen oder andere Kredite mit variablen, an den Euribor gebundenen Zinssätzen haben.
Dieses Szenario spiegelt den Kampf der EZB gegen die Inflation wider, wobei die Geldpolitik als Hauptinstrument eingesetzt wird. Die Erwartung ist, dass die Zinsen hoch bleiben, solange die Inflation keine konstanten Rückgangssignale zeigt.




