Eine von Bundesbehörden in Florida durchgeführte Operation führte zur Beschlagnahmung von über 22.000 antiken Artefakten im Rahmen einer Untersuchung eines möglichen internationalen Schmuggel- und Antiquitätenhandelsnetzwerks. Die Aktion wurde vom Homeland Security Investigations (HSI) in Tampa durchgeführt, das daran arbeitet, die Herkunft der Stücke zu identifizieren und zu verstehen, wie sie in die Vereinigten Staaten gelangt sind.
Unter den sichergestellten Objekten befinden sich Tausende von als Antiquitäten geltenden Stücken, was die Aufmerksamkeit der für den Schutz des kulturellen Erbes zuständigen Behörden erregt hat. Die Ermittlungen zielen darauf ab, festzustellen, welche Artefakte illegal aus ihren Herkunftsländern entfernt wurden und wer an der Transport- und Handelskette beteiligt war.
Der internationale Antiquitätenhandel wird als ein Schwarzmarkt mit erheblicher Reichweite eingestuft, der häufig Sammler, Händler und Zwischenhändler aus verschiedenen Ländern einbezieht. Laut den Behörden stellt die Beschlagnahmung einen wichtigen Schritt einer umfassenderen Operation gegen den Schmuggel von Kulturgütern dar.
Es wird erwartet, dass die Analyse der Artefakte den Ermittlern dabei hilft, die Provenienz der Stücke und mögliche Verbindungen zu anderen Fällen zu klären. Die Behörden arbeiten weiterhin daran, die Geschichte hinter diesem gigantischen, in Florida beschlagnahmten Bestand aufzudecken.




