Gloria Steinem, Schriftstellerin, Herausgeberin und Aktivistin, die zu einem der führenden Namen des Feminismus in den Vereinigten Staaten wurde, starb im Alter von 92 Jahren. Im Laufe Jahrzehnten des Engagements nahm sie an Bewegungen für bürgerliche Rechte teil, protestierte gegen Kriege und widmete sich der Verteidigung der Frauenrechte, einschließlich des Kampfes gegen häusliche Gewalt und Femizid.
In Ohio geboren und später in New York ansässig, baute Steinem eine Laufbahn auf, die von politischem Engagement und Journalismus geprägt war. 1963 war sie beim Marsch auf Washington dabei, wo sie die berühmteste Rede von Martin Luther King miterlebte.
In den 1960er Jahren protestierte sie gegen den Vietnamkrieg und in den 1990er Jahren nahm sie an Demonstrationen gegen den Golfkrieg teil. Ihr Engagement erstreckte sich auf verschiedene soziale Anliegen und machte sie zu einer Referenzfigur sowohl in der feministischen Bewegung als auch im Kampf für bürgerliche Rechte und gegen bewaffnete Konflikte.




