Die neue Variante Ost von Évora zur IP2 wurde am 3. September offiziell eröffnet. An der Zeremonie nahmen der Vizebürgermeister von Évora, Jerónimo José, und der Staatssekretär für Infrastrukturen, Hugo Espírito Santo, teil. Die Infrastruktur erstreckt sich über etwa 13 Kilometer in Nord-Süd-Ausrichtung, verfügt über eine doppelte Fahrspur und schafft eine Verbindung zwischen dem Knotenpunkt Évora Ost der A6/IP7 und dem Gebiet von São Manços. Damit bietet sie eine Alternative zur aktuellen Streckenführung der IP2.
Die Stadtverwaltung von Évora schätzt, dass die neue Variante das Verkehrsaufkommen im Umfeld des städtischen Gebiets um 30 bis 40 % reduzieren wird, indem sie einen erheblichen Teil der Schwerfahrzeuge ableitet, die derzeit durch die Stadt fahren. Jerónimo José bezeichnete die Eröffnung als „historischen Moment, der das Ende eines mehr als ein Jahrzehnt dauernden Wartens markiert", und als „eine Achse des Fortschritts für die Region". Er hob die Möglichkeit hervor, den Durchgangsverkehr aus dem historischen Zentrum herauszunehmen.
Die Baumaßnahme stellt eine Investition von 54,9 Millionen Euro dar, finanziert durch den Aufbau- und Resilienzplan, und ist damit die Intervention mit dem höchsten Zuschlagswert unter den von Infraestruturas de Portugal im Rahmen des PRR durchgeführten Investitionen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Infrastruktur zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Flüssigkeit des Verkehrs beitragen, Staus reduzieren und die Anbindung der Industrie- und Technologiegebiete der Region verbessern soll.
Der Prozentsatz der Verkehrsreduzierung stellt in dieser Phase eine Schätzung der Stadtverwaltung dar, da die tatsächlichen Auswirkungen der neuen Straße auf den innerstädtischen Verkehr erst später anhand von Verkehrsdaten ermittelt werden können. Mit der neuen Verbindung steht dem Durchgangsverkehr nun eine Alternative außerhalb der Stadt zur Verfügung, wodurch sich der Straßenverkehr in einer der Haupteinfahrts- und Durchgangsachsen von Évora verändert.




