Die Nationale Maritime Behörde (AMN) legte die Bilanz der zwischen dem 1. Mai und dem 31. August 2026 geleisteten Badeassistenz vor und verzeichnete in diesem Zeitraum 22 Todesopfer, 1285 Rettungen und 2359 Erste-Hilfe-Maßnahmen. Allein im Monat August ereigneten sich 5 Todesopfer, 417 Rettungen und 753 Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ebenfalls registriert wurde ein seit dem 28. August vermisster Badegast an der Ursa in Sintra.
Von den 22 verzeichneten Todesopfern resultierten 12 aus Ertrinken, 9 aus plötzlicher Erkrankung und 1 aus unbekannter Ursache. In Bezug auf die Verteilung nach Strandtyp ereigneten sich 8 tödliche Unfälle an überwachten Meeresstränden, 8 an nicht überwachten Meeresstränden, 4 an Stränden außerhalb der Badesaison und 2 in anderen nicht überwachten Meeresgebieten. Die Todesfälle verteilten sich auf verschiedene Daten zwischen Mai und August an Orten wie Peniche, Almada, Sesimbra, Mértola, Douro, Lagos, Sines, Cascais, Esposende und Setúbal.
Die AMN betont, dass nach wie vor eine erhebliche Anzahl von Stränden ohne aktive Überwachung existiert, und appelliert an die Einhaltung verschiedener Sicherheitsempfehlungen. Zu den wichtigsten Empfehlungen gehören das Aufsuchen der ständig überwachten Strände, die ständige Beaufsichtigung von Kindern, die Einhaltung der Beschilderung und der Anweisungen der Rettungsschwimmer, die Vermeidung von Sonnenexposition in den heißesten Stunden zwischen 11 und 17 Uhr, die Einhaltung der Verdauungszeit vor dem Wasserbetritt und im Notfall nicht ins Wasser zu gehen, sondern den Rettungsschwimmer zu rufen oder die 112 zu kontaktieren.




