König Felipe VI. wird den ersten Besuch eines spanischen Staatsoberhaupts in Ceuta und Melilla seit 20 Jahren machen. Dieser Besuch markiert einen historischen Moment für die beiden spanischen Städte in Nordafrika.
Die Besuche des Monarchen finden nach der illegalen Einreise von mehr als 70.000 Menschen in Ceuta statt, die am 30. Juli geschah. Dieses beispiellose Migrationsereignis schuf eine humanitäre und politische Krise an der südspanischen Grenze.
Dies werden die ersten Besuche von Felipe VI. in Ceuta und Melilla sein, seit er 2014 das Amt des Staatsoberhaupts übernahm. Der König folgt damit seinem Vater Juan Carlos I., der diese autonomen Städte während seiner fast 40-jährigen Herrschaft nicht besuchte.
Der königliche Besuch findet in einem Kontext diplomatischer Spannungen zwischen Spanien und Marokko statt, nach dem massiven Vorfall illegaler Einwanderung, der die Reaktionsfähigkeit der spanischen Behörden in diesen autonomen Städten auf die Probe stellte.




