Der Kommandant der Polícia de Segurança Pública von Lissabon vertrat die Notwendigkeit "weniger alarmistischer Reden" in Bezug auf die Sicherheit in der Stadt. Diese Position kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Kriminalitätsdaten in Portugal öffentlich diskutiert werden.
Laut Polizeidaten für die ersten acht Monate des Jahres 2026 ist die allgemeine Kriminalität im Land im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 2,9% gestiegen. Dieser Anstieg steht im Gegensatz zur Entwicklung der Gewalt- und Schwerverbrechen, die im gleichen Zeitraum einen Rückgang von 0,4% verzeichneten.
Die Zahlen deuten auf ein gemischtes Bild in Bezug auf die Sicherheit hin, mit einem Anstieg der Kleinkriminalität und der mittleren Kriminalität, aber mit einer Verringerung der schwerwiegendsten Straftaten. Die Polizeiführung ist der Ansicht, dass die öffentliche Rhetorik die Bevölkerung aufgrund dieser Daten nicht in Alarm versetzen sollte.




