Die Arbeitslosenquoten variieren erheblich je nach Studienbereich der Studierenden. Bachelorstudiengänge in Kunst, Psychologie und Geisteswissenschaften weisen zehn Prozentpunkte höhere Arbeitslosenquoten auf als Bachelorstudiengänge in Ingenieurwissenschaften. Diese Diskrepanz zeigt, dass die Wahl des Studienbereichs erhebliche Auswirkungen auf die Berufsaussichten der Absolventen hat.
Dem Artikel zufolge ist der ausschlaggebendste Faktor zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit nicht die gewählte Art des Studiums, sei es universitär oder an einer Fachhochschule, öffentlich oder privat, sondern vielmehr der Studienbereich selbst. Das heißt, ein Student, der sich für Ingenieurwissenschaften an einer privaten Fachhochschule entscheidet, kann bessere Beschäftigungsaussichten haben als ein Student der Geisteswissenschaften an einer öffentlichen Universität.
Die Geschlechterfrage prägt auch weiterhin den Arbeitsmarkt. Frauen erhalten nach wie vor niedrigere Gehälter im Vergleich zu Männern, wobei eine anhaltende Lohnungleichheit unabhängig vom Studienbereich oder dem besuchten Bildungsniveau besteht.




