Miguel Oliveira hat seinen Vertrag mit BMW verlängert und wird den deutschen Hersteller auch 2027 und in den folgenden Saisons in der Superbike-Weltmeisterschaft vertreten. Der 31-jährige portugiesische Fahrer bestreitet damit seine zweite Saison auf der BMW M 1000 RR und gehört zur offiziellen ROKiT BMW Motorrad WorldSBK-Mannschaft, nachdem er 2026 sein Debüt in der Meisterschaft gab, nachdem er sieben Saisons in der MotoGP absolviert hatte.
In seiner ersten Saison in der Superbike-Weltmeisterschaft hat Oliveira bisher vier Podestplätze erreicht, drei davon beim Rennen am Autódromo Internacional do Algarve in Portimão. Der portugiesische Fahrer verpasste anschließend zwei Runden im Mai und Juni aufgrund einer schweren Schulterverletzung, die er bei einem Sturz auf dem Balaton Park Circuit in Ungarn erlitt. Seitdem arbeitet er mit dem Team an seiner körperlichen Genesung und an der Rückkehr auf das Podium.
Der Leiter von BMW Motorrad Motorsport, Sven Blusch, lobte die schnelle Anpassung des Portugiesen an die neue Meisterschaft und äußerte seine Zufriedenheit über die Verlängerung der Partnerschaft. „Er hat sich sehr schnell an unser Superbike-Projekt angepasst und ist zu einem wichtigen Teil des Teams geworden, sowohl auf als auch neben der Strecke", sagte Blusch. Er erkannte an, dass die Verletzung einen Rückschlag darstellte, zeigte sich jedoch überzeugt, dass sie gemeinsam große Erfolge erzielen können.
Miguel Oliveira liegt derzeit auf dem 10. Platz der Superbike-Weltmeisterschaft mit 106 Punkten nach acht ausgetragenen Rennen. Die nächste Runde, die neunte von zwölf geplanten, findet dieses Wochenende in Frankreich auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours statt, wo der Italiener Nicolo Bulega (Ducati) die Meisterschaft mit 491 Punkten anführt.




