Das Ministerium für den ökologischen Übergang (MITECO) hat die Ergebnisse seiner Ermittlungen über den Schuss auf die Orca Toñi, die langlebigste Orca der Straße von Gibraltar, an die Staatsanwaltschaft für Umwelt weitergeleitet. Das von Sara Aagesen geleitete Ministerium weist auf Hinweise auf ein Verbrechen gegen eine geschützte Art hin, wobei Mitte August Bleispuren an der Rückenflosse des Meeressäugers festgestellt wurden. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass ein spanisch beflaggtes Schiff die Schüsse in portugiesischen Gewässern abgefeuert haben soll.
Die Vizepräsidentin der Regierung und Ministerin für den ökologischen Übergang, Sara Aagesen, betonte, dass Toñi zu einer gefährdeten Art gehört, deren Schutz gesetzlich geschützt ist. Das MITECO bat außerdem um die Zusammenarbeit der Zentralen Operativen Umwelteinheit (UCOMA) der Guardia Civil, um die möglichen Verantwortlichen zu identifizieren.
Seit dem 13. August führen Umweltbeamte der Untergeneraldirektion für terrestrische und marine Biodiversität die Ermittlungen durch, die nach der Meldung der Naturschutzorganisation WeWhale an das Ministerium über die an der Rückenflosse des Tieres festgestellten Bleispuren eingeleitet wurden.
Die Organisation WeWhale zeigte an, dass Toñi erschossen wurde, und enthüllte etwa 10 Schrot-Einschläge auf der linken Seite der Rückenflosse. Die Bilder deuten darauf hin, dass mindestens zwei oder drei Geschosse die Rückenflosse durchschlagen haben könnten, während andere in ihrem Inneren zu verbleiben scheinen. Die Orca ist auch im Golf von Cádiz anzutreffen.




