Die ADN, vertreten durch Eduardo Quintal, schlägt vor, dass die Regionalregierung der Azoren, die Regierung der Republik und die Produzentenorganisationen bei der Europäischen Kommission ein spezifisches Monitoring für Bananen beantragen und deren Aufnahme in das Verzeichnis der sensiblen Erzeugnisse prüfen lassen. Die Partei ist der Ansicht, dass nicht erst dann Maßnahmen ergriffen werden sollten, wenn die Schäden durch das EU-Mercosur-Abkommen nachgewiesen sind, und setzt sich für einen präventiven Ansatz ein.
Der Partei zufolge ist die Verordnung (EU) 2026/687, die für die landwirtschaftlichen Schutzmaßnahmen des EU-Mercosur-Abkommens gilt, unter den erfassten Erzeugnissen enthalten. Der Vorschlag der ADN zielt darauf ab, sicherzustellen, dass der Bananensektor in der Region angemessen geschützt ist, bevor mögliche Schäden eintreten.
Eduardo Quintal betont die Bedeutung eines proaktiven Vorgehens zur Verteidigung der regionalen Erzeuger und ist der Ansicht, dass ein spezifisches Monitoring eine frühzeitige Erkennung möglicher negativer Auswirkungen der Handelsvereinbarung auf die Bananenproduktion auf den Azoren ermöglichen würde.



