Der Artikel zeichnet die Entwicklung des portugiesischen Tourismus in den letzten Jahrzehnten nach, von einem Modell abhängig vom Binom Sonne und Meer, stark saisonal geprägt und mit geringer Aufmerksamkeit für Umwelt- und Soziale externalitäten, hin zu einem reifen und wettbewerbsfähigen Reiseziel. Laut dem Autor ist Nachhaltigkeit, einst ein vor allem akademischer Begriff, zu einem strukturierenden Element im Sektor geworden und integriert Umwelt-, Sozial-, Wirtschafts- und Governance-Dimensionen.
Der Autor hebt hervor, dass der portugiesische Tourismussektor Strategien, Programme und Unterstützungsinstrumente umgesetzt hat, die Unternehmen, Reiseziele und öffentliche sowie private Einrichtungen für gemeinsame Nachhaltigkeitsziele mobilisieren. Das wachsende Engagement für verantwortungsvolle Praktiken und anerkannte Zertifizierungen sowie die erreichte internationale Anerkennung bestätigen eine Kultur, die gelernt hat, Umwelt, Gemeinschaften und Erbe als zu bewahrende Werte zu schätzen.
Der Artikel weist auf die Herausforderungen der Perspektive 2050 hin, die einen qualitativen Sprung erfordern: die Beziehung zwischen Tourismus und Gemeinschaften pflegen, Talente qualifizieren und halten sowie den Tourismus als Hebel für territoriale Kohäsion nutzen. Der Autor schlä




