Der Studienbereich ist der wichtigste Differenzierungsfaktor im Berufsverlauf von Hochschulabsolventen in Portugal, so eine Studie von EDULOG. Die akademische Arbeit analysierte die Auswirkungen, die die Wahl des Studienbereichs auf das Berufsleben der Absolventen hat, und ergab, dass diese Variable determinierender ist als die besuchte Hochschuleinrichtung selbst.
Die Studie belegt, dass der Studienbereich sowohl die Arbeitslosenquoten als auch die Beschäftigungsqualität der Absolventen signifikant beeinflusst. Das bedeutet, dass ein Absolvent in einem bestimmten Bereich möglicherweise mehr Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche hat oder bessere Arbeitsbedingungen erhält als ein anderer mit ähnlichen Qualifikationen, aber aus einem anderen Studienbereich.
Die Untersuchung identifizierte darüber hinaus stärker ausgeprägte Nachteile für Frauen am portugiesischen Arbeitsmarkt. Obwohl der Artikel nicht spezifisch aufschlüsselt, welche Bereiche am stärksten betroffen sind, zeigt die Studie, dass das Geschlecht als zusätzlicher Ungleichheitsfaktor im Berufsverlauf der Absolventen fungiert.
Schließlich warnt EDULOG vor der Schwierigkeit, höher qualifizierte Absolventen in Stellen zu vermitteln, die ihrer Ausbildung entsprechen. Dies deutet darauf hin, dass eine Diskrepanz zwischen dem im Hochschulbereich erworbenen Qualifikationsniveau und den tatsächlich verfügbaren beruflichen Möglichkeiten am portugiesischen Arbeitsmarkt besteht.



