Das aktuelle El-Niño-Ereignis könnte das stärkste seit Beginn der Messungen des Klimaphänomens vor vier Jahrzehnten sein. Die Warnung wurde am Donnerstag von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), einer UN-Agentur, ausgegeben.
Die Generalsekretärin der WMO, Celeste Saulo, erklärte während einer Pressekonferenz in Genf, dass das Phänomen alle Aufzeichnungen der letzten vier Jahrzehnten übertreffen könnte. Ihrer Einschätzung nach könnte das Ereignis „intensiver sein als alles, was seit Beginn der Überwachung beobachtet wurde", und daher die bisherigen Grafiken übertreffen.
Die Bewertung der Agentur berücksichtigt die aktuelle Entwicklung des Phänomens, das die Werte der letzten vier Jahrzehnte übertreffen könnte. Die WMO hatte bereits zuvor Warnungen zur Intensität des Ereignisses herausgegeben.
El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen, das durch die ungewöhnliche Erwärmung der Gewässer des Pazifischen Ozeans gekennzeichnet ist und signifikante Auswirkungen auf Wettermuster in verschiedenen Regionen der Welt hat.



