Die Nichtregierungsorganisation Educo, die sich für die Rechte von Kindern einsetzt, hat enthüllt, dass 1,2 Millionen Kinder und Jugendliche in Armutsrisikosituationen in Spanien nächste Woche ohne Zugang zu Essensbeihilfen für die Schulkantine in die Schule zurückkehren werden. Diese Zahl entspricht mehr als der Hälfte der Schüler, die sich in Armutsrisikosituationen im Land befinden. Die Studie der Organisation betont, dass für einen erheblichen Teil dieser Kinder das Schulessen die einzige Garantie für eine vollständige und nahrhafte Mahlzeit während des Tages darstellt.
Educo setzt sich seit über einem Jahrzehnt dafür ein, dass der Schulspeisungsdienst als integraler Bestandteil des Rechts auf Bildung betrachtet wird und daher universell und kostenlos für alle Schüler sein sollte. Nach Angaben der Organisation basiert diese Forderung auf der Anerkennung, dass angemessene Ernährung eine wesentliche Voraussetzung für die akademische und persönliche Entwicklung von Kindern ist, insbesondere für jene, die aus wirtschaftlich gefährdeten Familien stammen. Der Schulbeginn ohne diese Ernährungsgarantien stellt für viele dieser Familien eine zusätzliche Erschwernis in einer bereits von wirtschaftlichen Sorgen geprägten Zeit dar.




