Roland Berger erwartet einen Anteil von 71% bei batterielektrischen Fahrzeugen im Jahr 2040Foto von Kampus Production auf Pexels
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Roland Berger erwartet einen Anteil von 71% bei batterielektrischen Fahrzeugen im Jahr 2040

Eco3. September 2026 um 08:53

Die Studie Automotive Outlook 2040, die von der Unternehmensberatung Roland Berger entwickelt wurde, identifiziert vier große Kräfte, die die globale Automobilindustrie in den nächsten 15 Jahren transformieren werden: Polarized, Automated, Connected und Electrified (PACE). Diese Trends umfassen die Regionalisierung der Märkte, künstliche Intelligenz und Automatisierung, die zunehmende Dominanz von Software und Daten sowie die schrittweise Elektrifizierung des Automobils. Laut der Studie wird die Revolution der共享Mobilität nicht in dem Tempo voranschreiten, das viele erwartet hatten, und außerhalb der großen Ballungszentren wird das private Automobil weiterhin eine zentrale Rolle spielen.

In Bezug auf die Elektrifizierung prognostiziert das Basisszenario von Roland Berger einen Anteil von 71% bei batterielektrischen Fahrzeugen im Jahr 2040, der in Europa auf 99% steigt. In Nordamerika und China werden die Rhythmen unterschiedlich sein. Nach 2030 werden praktisch alle neuen Automobile dem Konzept des Software-Defined Vehicle folgen, das um eine Softwareplattform herum aufgebaut ist, die während ihrer Lebensdauer neue Funktionen „over the air" empfangen kann.

Die Verlagerung in der Geografie der Industrie könnte entscheidend sein. China und der Global South werden an Bedeutung bei Volumen und Einnahmen gewinnen, während die westlichen Märkte den sogenannten „Peak Auto" bei den Neuzulassungen erreichen. Chinesische Hersteller haben schnell an Boden gewonnen und profitieren von einer starken Wettbewerbsposition bei Kosten und Technologie, während europäische Hersteller sowohl in China als auch auf ihren eigenen Märkten unter einem größeren Druck stehen.

Pedro Galhardas, Managing Partner der Roland Berger in Portugal, war Gast im Podcast ECO Auto, um die Schlussfolgerungen dieser Studie zu diskutieren. Das Gespräch vertiefte die Trends, die die kommenden eineinhalb Jahrzehnte der Automobilindustrie definieren könnten, in einer Welt, die zunehmend regionalisiert ist, mit neuen Lieferketten, neuen Wettbewerbern und einem wachsenden Kampf um die Kontrolle über Software, Daten und technologische Ökosysteme.

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