Eine Schweizer Pilgerin entkam knapp dem Erdrutsch, der einen Teil der Grenze zwischen Nepal und China verwüstete, während einer spirituellen Reise zum Berg Kailash in Tibet. Die 70-jährige Yoga-Lehrerin Natalia Rjumin-Girardet befand sich in einem Bus mit acht weiteren Pilgern verschiedener Nationalitäten, als eine gewaltige Welle aus Wasser und Schlamm die Straße am Ufer des Flusses Bhotekoshi traf.
Für sie war das Überleben das Ergebnis einer "göttlichen Vorsehung". Sie erzählte der AFP telefonisch aus einem Hotel in Kathmandu, dass sie sah, wie der Koch der Gruppe aus dem Fenster des Busses sprang. Als jemand die Tür öffnete, sah sie einen riesigen Berg inmitten des Nebels, der in Wirklichkeit die herannahende Welle aus Schlamm und Geröll war.
Der Erdrutsch setzte eine Energie frei, die laut den in dem Artikel erwähnten Berechnungen weit über der der auf Hiroshima abgeworfenen Atombombe lag. Die Tragödie ereignete sich während einer supposed spirituellen Pilgerreise zum Berg Kailash, einem Reiseziel, das von verschiedenen Religionen als heilig angesehen wird.




