Der Präsident der spanischen Regierung, Pedro Sánchez, verteidigte am Donnerstag das Vorgehen der Exekutive und der Sicherheitskräfte in Ceuta vor, während und nach der Migrationswelle vom 30. Juli. Die Erklärung vor dem Kongress fand mitten in einer bedeutenden diplomatischen Krise zwischen Spanien und Marokko statt.
Sánchez erschien vor dem Kongress, um die Situation bezüglich des massenhaften Zustroms von Migranten in die autonome Stadt Ceuta zu erläutern, der am 30. Juli stattfand. Während seiner Rede betonte der Präsident, dass sowohl die Regierung als auch die Sicherheitskräfte während des gesamten Prozesses korrekt gehandelt hätten.
Sánchez' Auftritt fand zu einem besonders heiklen Zeitpunkt statt, nachdem ein Polizeibericht veröffentlicht wurde, der Marokko als Komplizen bei der Erstürmung der autonomen Stadt darstellt. Dieser Polizeibericht war ausschlaggebend dafür, den politischen Druck auf den Präsidenten der Regierung zu erhöhen.
Der Artikel bezieht sich auf die Rede von Sánchez über den massiven Ansturm auf Ceuta und erwähnt Schlüsselaussagen aus seiner Erklärung vor dem Kongress. Die Situation brachte die spanische Exekutive in eine schwierige Position angesichts der Enthüllungen über die angebliche Verwicklung Marokkos in den Vorfall.




