Die Feira da Luz/Expomor 2026 hat in Montemor-o-Novo mit 330 Ausstellern ihre Tore geöffnet und bleibt bis zum 7. September geöffnet. Die Veranstaltung umfasst Bereiche wie Landwirtschaft, Viehzucht, Wirtschaft, Kultur und Gastronomie. Der Präsident der Stadtgemeinde Montemor-o-Novo, Carlos Pinto de Sá, betrachtete die Messe als fähig zu wachsen und sieht Potenzial, in den kommenden Jahren eine noch größere Dimension einzunehmen, wobei dieses Ziel eine kollektive Herausforderung darstellt, die es zu bewältigen gilt.
Die Geschichte der Feira da Luz reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück und ist mit der wirtschaftlichen und sozialen Realität eines von Landwirtschaft und ländlicher Aktivität geprägten Gebiets verbunden. Im Jahr 1997 wurde die Messe in den heutigen Ausstellungspark verlegt, wobei eine Partnerschaft zwischen der Gemeinde und der APORMOR – Vereinigung der Erzeuger der ländlichen Welt – entstand. Carlos Pinto de Sá bekräftigte das Engagement, diese strategische Partnerschaft weiter zu vertiefen, und betrachtet sie als entscheidend für den Erfolg und das Wachstum der Veranstaltung.
Die Expomor behauptet weiterhin eine herausragende Stellung durch ihre Verbindung zur extensiven Viehzucht. Der Kommunalpolitiker klassifizierte sie als die größte und beste nationale Viehzuchtausstellung. Die Ausgabe 2026 umfasst ein Kolloquium, das den Frauen gewidmet ist, die in der Landwirtschaft und Viehzucht tätig sind, mit dem Titel „Landwirtinnen – Stimmen, Erfahrungen und Herausforderungen", das die Rolle der Frauen in der portugiesischen und internationalen ländlichen Welt reflektieren soll.
Obwohl die landwirtschaftliche Komponente weiterhin eines der Hauptmerkmale bleibt, präsentiert die Messe ein übergreifendes Programm mit Konzerten, Straßenanimation, Ausstellungen, Kunsthandwerk, Buchmesse, Gastronomie und Initiativen für Kinder und Jugendliche. Die lokale Vereinsbewegung nimmt ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Dynamik der Veranstaltung ein. Für Carlos Pinto de Sá besteht die Herausforderung darin, die Messe weiter wachsen zu lassen, ohne die Verbindung zur Erde, zur Geschichte und zu den Menschen von Montemor-o-Novo zu verlieren.




