Ein Jahr nach dem Unfall am Glória-Aufzug in Lissabon, bei dem 16 Menschen starben, zeigen die Familien der Opfer weiterhin tiefes Leid und Empörung. In einem offenen Brief an die Stadtverwaltung Lissabon werfen die Angehörigen den Behörden während dieser gesamten Zeit mangelnde Kommunikation, Transparenz und Unterstützung vor.
Die Familien versichern, dass sie sich von den zuständigen Stellen völlig „vergessen" fühlen. Sie beklagen insbesondere das Schweigen der Behörden und das Fehlen konkreter Antworten darüber, was passiert ist und welche Verantwortlichkeiten bei dem Unfall eine Rolle spielen.
Die Angehörigen fordern nun „Verantwortung" von der Stadtverwaltung Lissabon und hinterfragen, wie die Tragödie von Anfang an gemanagt wurde. Die Stadtverwaltung Lissabon hat die Anschuldigungen der Angehörigen der Opfer bislang nicht kommentiert.



