Hugo Soares, der Parlamentsfraktionsführer der PSD, hielt die vom Chega eingereichte Misstrauensmotion für lächerlich. Der sozialdemokratische Politiker äußerte diese Position in öffentlichen Erklärungen zur politischen Initiative der Rechtsextremenpartei.
Soares sagte, er glaube nicht, dass der Staatspräsident Nachrichten über Freunde sende, in Anspielung auf mögliche informelle Kontakte zwischen dem Belém-Palast und den politischen Parteien. Diese Aussage erfolgt im Kontext politischer Spannungen und Verhandlungen rund um den Staatshaushalt.
Der Parlamentsfraktionsführer der PSD beschuldigte den Chega außerdem, als Ziel die Regierung zu stürzen und vorgezogene Wahlen herbeizuführen. Diese Kritik spiegelt die Position der PSD gegenüber der Strategie der von André Ventura geführten Partei wider.
Die Misstrauensmotion des Chega fällt in eine Zeit politischer Instabilität, in der die Regierung Schwierigkeiten bei der Verabschiedung ihrer wichtigsten haushaltspolitischen Maßnahmen hat.



