Die Ausgabe 2026 der feira da Luz/Expomor findet bis zum 7. September in Montemor-o-Novo statt und versammelt über tausend Tiere bei Ausstellungen, Wettbewerben, Versteigerungen und technischen Initiativen. Die Veranstaltung wird von der APORMOR – Vereinigung der Erzeuger der ländlichen Welt organisiert, geleitet von Joaquim Manuel Capoulas, der die Veranstaltung als die größte und wichtigste Präsentation von Tieren extensiver Weidehaltungsarten in Portugal bezeichnete.
Joaquim Manuel Capoulas erklärte, dass Montemor-o-Novo als nationale Hauptstadt der extensiven Tierhaltung anerkannt ist, sowohl aufgrund der Dimension der Tierbestände als auch der landwirtschaftlich genutzten Fläche im Gebiet. Der Verantwortliche betonte, dass die Ausstrahlung der Gemeinde die nationalen Grenzen übertrifft, und dass die Gemeinde auf iberischer Ebene als Referenz dienen sollte, wobei er sie sogar mit der Rolle verglich, die Salamanca in Spanien in diesem Sektor spielt.
Die APORMOR fördert ebenfalls Versteigerungen von Rindern und Schafen, deren Ergebnisse Referenzwerte für den nationalen Tierhandel festlegen. Die Veranstaltung dient als Treffpunkt zwischen Erzeugern, Züchtern, Verbänden, Unternehmen und Fachleuten, und verbindet die Tierpräsentation mit Geschäftsmöglichkeiten und Diskussionsrunden über den Sektor.
Capoulas vertrat die Ansicht, dass die extensive Tierhaltung eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der natürlichen Ressourcen und dem Gleichgewicht zwischen Tieren und Umwelt spielt. Der Verantwortliche betonte zudem, dass diese Tätigkeit zum Tierwohl, zur Erhaltung der Biodiversität, zur Vorbeugung von Waldbränden, zur Aufrechterhaltung der Bevölkerung in ländlichen Gebieten und zur Belebung der lokalen Wirtschaft beiträgt. Die Heranführung junger Menschen an den Sektor ist ein weiteres prioritäres Ziel, mit Aktivitäten für Kinder und Partnerschaften mit Schulen.




