Am 31. August endete formal der Ausführungszeitraum des Plans zur Erholung und Resilienz (PRR), ein außerordentliches Investitions- und Reformprogramm der Europäischen Union, das als Reaktion auf die größte Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg infolge der Covid-19-Pandemie geschaffen wurde.
Fünf Jahre nach Beginn des Programms beginnt nun die wichtigste Bewertung: festzustellen, ob Portugal diese einzigartige Gelegenheit genutzt hat, um seine Wirtschaft strukturell zu transformieren, oder ob es sich vor allem darauf beschränkt hat, ein weiteres europäisches Finanzierungsprogramm auszuführen. Der PRR stellte die größte Konzentration von EU-Finanzierungen in einem so kurzen Zeitraum dar und lief parallel zum PT 2030 ab.
Der Minister für Wirtschaft und territoriale Kohäsion kündigte mit Zufriedenheit an, dass das Land den PRR ohne Verlust europäischer Mittel abschließen konnte, was zunächst ein positives Ergebnis darstellt. Der Artikel deutet jedoch darauf hin, dass dieser verlustfreie Abschluss nur die anfängliche Bewertung ist und dass der wahre Erfolg des Programms davon abhängen wird, ob es dauerhaftes Wirtschaftswachstum erzeugt hat.




