Die Regisseurin Susanna Lira brachte den Dokumentarfilm „Gonzaguinha, da maior liberdade" heraus, der den Preis für den besten Dokumentarfilm beim Festival von Gramado gewann. Der Film erforscht das Leben und Werk des brasilianischen Künstlers Gonzaguinha, bekannt für seine scharfsinnige Verve, seine politische Sicht und seinen widerspenstigen Geist.
Susanna Lira zeichnet sich im Genre der biografischen Dokumentationen durch einen besonderen Stil aus. In ihren Filmen weicht die traditionelle enzyklopädische Information über die Persönlichkeiten einer freien Assoziation von Ideen, die hauptsächlich durch den Schnittprozess aufgebaut wird.
Der Dokumentarfilm stützt sich auf eine umfangreiche Recherche von Archivmaterial, eine Technik, die die Regisseurin bereits erfolgreich in ihren früheren Filmen über Clara Nunes und Fernanda Young eingesetzt hatte, und festigt damit ihren auteuristischen Ansatz im Genre.
Der Film bietet eine Neuinterpretation des Werdegangs von Gonzaguinha und hebt seine künstlerische Produktion hervor, die von kritischem Blick und sozialer Konfrontation geprägt ist – zentrale Themen im Werk des Sängers und Komponisten.




