Die portugiesische Regierung erwartet einen Verlust von 401 Millionen Euro bei den Einkommensteuereinnahmen in der Veranlagung 2027, resultierend aus der jährlichen Anpassung des Spesifikabzugs und der Steuerstufen, die auf die Einkommen von 2026 angewendet werden. Dieser Betrag ist im Rahmen der unveränderlichen Politiken (QPI) des Staatshaushalts für 2027 eingetragen, der vom Finanzministerium an das Parlament übermittelt wurde, und entspricht nicht einer neuen steuerpolitischen Maßnahme, sondern der Wirkung von bereits in den Gesetzen Nr. 32/2024 und 34/2024 verankerten Regeln.
Der Spesifikabzug, der Betrag, der vom Bruttoeinkommen der Arbeitnehmer und Rentner vor der Berechnung der Einkommensteuer abgezogen wird, stieg von 4.462,15 Euro auf 4.587,09 Euro im Jahr 2026, eine Erhöhung um 124,94 Euro entsprechend der Aktualisierung des Index der Sozialleistungen. Parallel dazu wurden die Einkommensteuerstufen um 3,51% angepasst, wobei die erste Stufe von 8.059 Euro auf 8.342 Euro stieg und die letzte Stufe vor dem höchsten Grenzsteuersatz von 48% von 83.696 Euro auf 86.634 Euro angehoben wurde.
Der Finanzminister, Joaquim Miranda Sarmento, hält an dem Ziel fest, die Einkommensteuer bis zum Ende der Legislaturperiode um 2.000 Millionen Euro zu senken, mit einer jährlichen Zielvorgabe von etwa 500 Millionen Euro zwischen 2027 und 2029. Eine erneute Senkung der Grenzsteuersätze im Jahr 2027 ist jedoch nicht mehr garantiert und hängt von der Entwicklung der Wirtschaft und der öffentlichen Finanzen ab. Der QPI trennt die Auswirkung jeder Komponente der 401 Millionen nicht, sondern stellt sie in einer einzigen Position dar.
Der Artikel erwähnt außerdem, dass zusätzlich zu den 401 Millionen der QPI einen zusätzlichen Verlust von 209 Millionen Euro durch die Senk




