Spanische Polizei kritisiert Marokkos Vorgehen während der Migrationskrise in CeutaFoto von Juan Pablo Daniel auf Pexels
PolitikCoimbra

Spanische Polizei kritisiert Marokkos Vorgehen während der Migrationskrise in Ceuta

oglobo3. September 2026 um 07:08

Die spanische Polizei kritisierte das Vorgehen Marokkos während der Migrationskrise in Ceuta Ende Juli, laut einem Bericht, der von der Digitalzeitung El Español enthüllt wurde und der der AFP vorlag. Das Dokument verweist auf die „Duldung" der marokkanischen Polizisten und hebt hervor, dass die Präsenz der Sicherheitskräfte des Nachbarlandes „deutlich geringer als üblich" während des Masseneinmarschs von Migranten in das spanische Hoheitsgebiet war.

Der Bericht versetzt die spanische Regierung in eine heikle Lage, da die spanischen Behörden Marokko stets von jeder Verantwortung für das Eindringen von Zehntausenden von Migranten in Ceuta am 30. und 31. Juli freigesprochen haben. Die Krise sorgte für große diplomatische Spannungen zwischen den beiden Ländern.

Das spanische Innenministerium reagierte auf die Kritik, indem es Antworten von Polizeibeamten veröffentlichte, in denen es versicherte, dass „kein Bericht erstellt wurde, der die Urheberschaft der Aktion einer Regierung, einem Dienst oder einer Person zuschreibt, da ihre intellektuelle Urheberschaft" — der Satz erscheint unvollständig im Artikel, was darauf hindeutet, dass es weiteren Inhalt über die Zuweisung von Verantwortlichkeiten gab.

Die Krise in Ceuta umfasste das Eindringen Tausender Migranten in wenigen Tagen, was das spanische Hoheitsgebiet überlastete. Der Artikel erwähnt auch, dass Spanien die Hilfe der Europäischen Union anforderte, um etwa 5.000 Migranten zu überprüfen, nachdem Proteste einen Teil des Hoheitsgebiets in Brand gesetzt hatten.

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