Portugal übertraf die spanische Liga beim Verkauf von Spielern diesen Sommer, wobei die portugiesische Liga Einnahmen von etwa 540 Millionen Euro bei Verkäufen erzielte, 60 Millionen mehr als in der vorherigen Saison, während die La Liga bei 497,6 Millionen Euro blieb, ein Rückgang von 304 Millionen gegenüber dem gleichen Zeitraum. Dieses Szenario war seit der Saison 2022/23 nicht mehr vorgekommen. Portugal positioniert sich in den europäischen "Big5", nur hinter Italien, Deutschland, Frankreich und England.
Die drei großen portugiesischen Vereine beendeten die Sommer-Transferperiode mit positiver Bilanz. Sporting führte mit 77,57 Millionen Euro positivem Überschuss an, gefolgt vom FC Porto mit 22,5 Millionen Euro, während der SC Braga ebenfalls positiv abschloss. Insgesamt gaben die portugiesischen Vereine weniger aus als in der vorherigen Saison, investierten etwa 282 Millionen Euro gegenüber den fast 395 Millionen der letzten Saison, was einen positiven Überschuss von 257,3 Millionen Euro ergibt, dem dritthöchsten der letzten zehn Jahre.
Sporting erlebte eine echte Revolution auf dem Markt und brach Verkaufs- und Investitionsrekorde. Die Löwen verkauften Spieler wie Hjulmand, Trincão, Diomande und Pedro Gonçalves für mehr als 200 Millionen Euro und gaben 123,3 Millionen Euro aus, einschließlich der Verpflichtung von Zalazar von Braga für 30 Millionen. Der FC Porto verfolgte eine konservative Strategie, begann den Markt nach dem Verkauf von Rodrigo Mora an die Roma und schloss mit 44 Millionen bei Verkäufen und 21,5 Millionen bei Ausgaben ab.
Benfica, das den Trainer wechselte und José Mourinho durch Marco Silva ersetzte, sah sich mit dem Abstieg in die Europa League konfrontiert, nachdem die Champions League verloren ging. Die Adler verkauften für 124,4 Millionen Euro und gaben 85,2 Millionen aus, wobei der Verkauf von Dedic große Bedeutung für die Bilanz hatte. Der SC Braga erzielte einen Rekord bei den Verkäufen von 66,1 Millionen Euro, angetrieben durch die Verkäufe von Hornicek und Ba für jeweils etwa 30 Millionen, und verpflichtete Tommy Marqués vom FC Barcelona für 11 Millionen Euro.




