Der US-Energieminister Chris Wright wies am Mittwoch die Anschuldigung zurück, dass Washington das "venezolanische Öl stehlen" wolle. Die Anschuldigung steht im Zusammenhang mit einem Abkommen zur Exploration von 20% der Ölreserven Venezuelas durch die Vereinigten Staaten.
Chris Wright, der das Amt des US-Energieministers bekleidet, machte die Erklärung, um die Kritik am Abkommen zwischen den beiden Ländern zu entkräften.
Das Abkommen erlaubt es den Vereinigten Staaten, einen Teil der Ölreserven Venezuelas zu explorieren, was Kontroversen und Anschuldigungen von Seiten jener auslöste, die die Maßnahme als eine Form der Aneignung der natürlichen Ressourcen des karibischen Landes betrachten.
Venezuela, das Land mit den größten Ölreserven der Welt, ist seit Jahrzehnten Schauplatz politischer und wirtschaftlicher Spannungen mit Beteiligung der Vereinigten Staaten, und dieses neue Abkommen hat Debatten über Energiesouveränität neu entfacht.



