Die Partei Chega ist eine ständige Quelle der Unordnung und zeigt nach Ansicht dieses Meinungsartikels keine Regierungsfähigkeit. Die jüngste Haltung der Partei legt erneut ihre internen Widersprüche offen.
Die Angelegenheit um Innenminister Luís Neves erforderte eine ernsthafte und institutionelle Überprüfung im Parlament. Dennoch brachte Chega sofort einen Misstrauensantrag ein, indem es sich überstürzt verhielt und dabei das eigentliche Parlamentsanhörungsverfahren unterlief, bei dem der Regierungsvertreter Aufklärung hätte leisten können. Indem das Partei den förmlichen Moment der Anhörung von Gegenargumenten verhinderte, verzichtet sie auf die Rolle eines verantwortungsvollen Kontrolleurs.
Der Autor argumentiert, dass Chega sich inmitten von Turbulenzen wohlzufühlen scheint, aber wenig Berufung zur Stabilität der Exekutivgewalt zeigt. Regieren erfordert Urteilsvermögen, Methode und Respekt vor den Institutionen – Eigenschaften, die beiseitegelegt werden, wenn die Taktik des kontinuierlichen Skandals die substanzielle Debatte überlagert. Der Artikel verweist auch auf populistische Dynamiken und Episoden kommunaler Instabilität, die die Partei bereits regional verursacht haben soll.
Eine politische Kraft, die Tumult der institutionellen Klärung vorzieht, zeigt, dass sie bereit ist, Opposition zu machen und Chaos zu stiften, aber weit davon entfernt ist, eine solide und glaubwürdige Alternative zur Regierung des Landes zu bieten. Der Artikel endet mit der Frage, ob die Vertrauensfrage an Montenegro die Situation nicht lösen würde.




