Familien von vermissten Personen in Nepal führen symbolische Beisetzungen für ihre verlorenen Angehörigen nach dem verheerenden Erdbeben durch, das das Land getroffen hat. Die gemeinschaftliche Zeremonie wurde organisiert, um den Familien zu ermöglichen, zu trauern, selbst wenn sie die Leichen ihrer Verwandten nicht gefunden haben.
Die neuesten offiziellen Zahlen zeigen mindestens 1.118 Tote und über 4.000 vermisste Personen infolge der Erderschütterung. Die Behörden haben weiterhin Schwierigkeiten, abgelegene Gebiete zu erreichen und die Gesamtzahl der Opfer zu ermitteln.
Die Familien erklärten, dass die Zeremonie wesentlich war, um den Trauerprozess beginnen zu können, da das Fehlen von Leichen einen emotionalen Abschluss praktisch unmöglich machte. Viele Überlebende haben ganze Häuser verloren und halten sich in provisorischen Unterkünften auf.
Nepal hat internationale Hilfsangebote erhalten, steht jedoch vor erheblichen logistischen Herausforderungen bei der Verteilung der Ressourcen in den vom Unglück am stärksten betroffenen Regionen.


