Ein Jahr nach dem tödlichen Unfall in einem Aufzug in der Glória läuft die Untersuchung noch und der Endbericht über den Unfall soll erst Ende des ersten Quartals des nächsten Jahres fertiggestellt sein. Die Verzögerung beim Abschluss der Untersuchung steht im Gegensatz zu der Dringlichkeit, die von den Familien der Opfer gefordert wird.
Die Entschädigungen an die Opfer und ihre Familien werden in Raten gezahlt, in einem Prozess, der von den Betroffenen als langsam und unzureichend beschrieben wird. Viele Familien warten noch auf Antworten und eine angemessene Entschädigung für die erlittenen Verluste.
Die Justiz ermittelt auch die strafrechtliche Verantwortung für den Unfall, in einem Verfahren, das darauf abzielt, mögliche Schuldige von Organisationen oder Einzelpersonen für das Ereignis der Tragödie zu bestimmen. Dieser juristische Aspekt läuft parallel zur technischen Untersuchung.
Der Unfall in der Glória markiert weiterhin das Leben der Familien der Opfer, die ein Jahr später immer noch emotionale und finanzielle Schwierigkeiten bewältigen, während sie auf endgültige Antworten darüber warten, was die Tragödie verursacht hat und wer dafür verantwortlich gemacht wird.


