Werbeanzeigen werden 2026 teurer, und die Rechnung erklärt nur einen Teil der ErhöhungFoto von Nascimento Jr. auf Pexels
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Werbeanzeigen werden 2026 teurer, und die Rechnung erklärt nur einen Teil der Erhöhung

oglobo3. September 2026 um 01:18

Seit dem 1. Januar 2026 müssen brasilianische Werbetreibende mehr für Anzeigen bei Meta bezahlen. Die Plattform begann damit, die Steuern PIS/Cofins (9,25 %) und ISS (2,9 %) direkt auf den Rechnungen aufzuführen, was einem durchschnittlichen Aufschlag von 12,15 % entspricht, den zuvor das Unternehmen selbst getragen hatte. In der Praxis bedeutet dies, dass eine Investition von 100.000 R$ nun etwa 112.000 R$ kostet – ohne jede Änderung der Kampagnenparameter.

Diese steuerliche Weitergabe ist jedoch nur ein Teil des Problems. Die US-Agentur Tinuiti analysierte über 8.000 Werbetreibendenkonten und stellte einen Anstieg des durchschnittlichen globalen CPM (Cost per Mille) um 12 % im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum selben Zeitraum 2025 fest.

In Brasilien ist die Auswirkung noch gravierender. Die Kombination aus Wechselkurseffekten, wachsender lokaler Konkurrenz und einer zunehmend dichten Anzeigenauktion hat die Kosten nach oben getrieben. Der heimische Markt für digitale Werbung setzte 2025 42,7 Milliarden R$ um, laut Daten des Digital Adspend 2026 des IAB Brasil, was einem Anstieg von 12,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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