Eine neue Studie der Technischen Universität Wien analysierte die Zugänglichkeit des Wohnungsmarktes in verschiedenen europäischen Ländern und kam zu dem Ergebnis, dass fast die Hälfte der Europäer nur eine Wohnung von bis zu 50 Quadratmetern kaufen kann. Die Studie untersuchte die Wohnkaufkraft in verschiedenen Märkten des Kontinents.
Der portugiesische Wohnungsmarkt wurde in der Studie als "systematisch unzugänglich" für Käufer mit mittlerem Einkommen eingestuft. Diese Klassifizierung zeigt, dass selbst für Personen mit mittlerem Einkommen der Zugang zum Hauskauf in Portugal mit erheblichen und dauerhaften Hindernissen verbunden ist.
Die Studie umfasste mehrere europäische Märkte und ermöglichte Vergleiche zwischen verschiedenen Ländern. Die Analyse konzentrierte sich auf das Verhältnis zwischen dem Einkommen der Käufer und den Immobilienpreisen in jeder untersuchten Region.
Die allgemeine Schlussfolgerung der Untersuchung deutet darauf hin, dass die Wohnungszugangskrise kein isoliertes Problem darstellt, sondern eine Realität ist, die einen erheblichen Teil der europäischen Bevölkerung betrifft, wobei Portugal einen der problematischsten Fälle innerhalb dieses kontinentalen Trends darstellt.



