Hugo Soares, Parlamentsfraktionsführer der PSD, verteidigte Luís Neves gegen Angriffe der Chega und bezeichnete den von dieser Partei eingebrachten Antrag als „lächerlich". Der Sozialdemokrat fragte sich außerdem, warum André Ventura nicht häufiger über den Einbruch in sein Büro spricht, in einem Moment, in dem die rechtsextreme Partei die Kritik an der Regierung intensiviert hat.
Der PSD-Fraktionsvorsitzende im Parlament zeigte sich ebenso skeptisch gegenüber der Existenz eines angeblichen Ultimatums des Staatspräsidenten und erklärte, dass er nicht glaubt, dass der Präsident „Botschaften über Freunde schickt". Diese Position entsteht im Kontext politischer Spannungen zwischen der PSD/CDS-Regierung und der Chega.
In Bezug auf den Staatshaushalt reagierte Hugo Soares auf eine weitere der vom PS unter der Führung von Pedro Santos Seguro gestellten Bedingungen, ohne die Forderungen der Sozialisten zu konkretisieren. Der Parlamentsfraktionsführer der PSD hält damit die Position seiner Partei aufrecht, den Forderungen anderer Parteien für die Verabschiedung des Haushaltsdokuments nicht nachzugeben.
Die Erklärungen von Hugo Soares erfolgen in einem Moment zunehmender politischer Spannungen, wobei die PSD versucht, ihre Positionen sowohl gegenüber der Chega als auch dem PS zu verteidigen, während die Regierung darauf abzielt, die Bedingungen für die Verabschiedung des Staatshaushalts für das kommende Jahr zu sichern.




