Giorgia Meloni wird morgen den Rekord von 1.412 Tagen an der Spitze der italienischen Regierung brechen und wird damit zur am längsten amtierenden Ministerpräsidentin seit dem Zweiten Weltkrieg. Der bisherige Rekord gehörte Silvio Berlusconi, der während desselben Zeitraums zwischen 1994 und 2011 regierte.
Meloni ist seit Oktober 2022 an der Macht und führt eine Rechtskoalition an, die die Parteien von Berlusconi (Forza Italia) und Matteo Salvini (Lega) umfasst. Ihre Amtszeit übertrifft nun die anderer historischer Ministerpräsidenten wie Giulio Andreotti, Romano Prodi und Matteo Renzi.
Der Artikel warnt jedoch vor der Instabilität, die 2027 zurückkehren könnte. Die politische Fragmentierung bei den jüngsten Europa- und Kommunalwahlen, bei denen Melonis Partei (Brüder Italiens) einige Verluste hinnehmen musste, wirft Zweifel an der Nachhaltigkeit ihrer Mehrheit in der Zukunft auf.
Die im Artikel zitierten Analysten weisen darauf hin, dass Meloni zwar länger an der Macht geblieben ist als ihre Vorgänger, das italienische politische System jedoch weiterhin durch große Instabilität und interne Spaltungen in den Regierungskoalitionen gekennzeichnet ist.



