China hat eine Handelsroute nach Europa über die Arktis eingeweiht, die es als „Polarseidenstraße" bezeichnet hat. Diese Route stellt einen neuen geopolitischen Korridor dar, der es dem asiatischen Land ermöglicht, sich über den Arktischen Ozean mit dem europäischen Kontinent zu verbinden.
Die Zeitung DN führte über Zoom ein Gespräch über diese Neuigkeit mit Alicia Garcia Herrero, Chefökonomin für den Asien-Pazifik-Raum bei Natixis in Hongkong. Herrero ist außerdem Forscherin am europäischen Think Tank Bruegel und Autorin einer Analyse zu diesem Thema, die in der Zeitung Le Monde veröffentlicht wurde.
Der im Artikel vorgebrachten These zufolge nutzt China die Arktis, weil es Handelsrouten benötigt, die die Vereinigten Staaten nicht schließen können, das heißt alternative Routen zu den traditionellen, die nicht von von Washington kontrollierten Häfen oder Kanälen abhängen.
Das Interview mit der spanischen Ökonomin dient als spezialisierte Quelle zur Erklärung der geopolitischen Auswirkungen dieser neuen Handelsroute und der strategischen Bedeutung der chinesischen Präsenz in der Arktisregion.



