Carlos de Faria de Milanos, geboren in Aveiro am 3. Dezember 1879 und gestorben am 8. Januar 1932, war ein portugiesischer Militär, der den Titel 2. Baron von Cadoro führte, der ihm von D. Manuel II. verliehen wurde. Er absolvierte das Colégio Militar und den Kavalleriekurs der Escola do Exército und begann seine militärische Laufbahn noch als Leutnant im Jahr 1904, als er seinen Dienst in Macau und später auf den Kapverden leistete, wo er interimistisch die Funktion des Chefs des Generalstabs des Heeres ausübte.
Er wurde 1911 zum Hauptmann befördert und trat dem Corpo Expedicionário Português bei, das im Ersten Weltkrieg kämpfte. Er schiffte sich am 28. Mai 1917 nach Frankreich ein und schloss sich den portugiesischen Streitkräften an, die an der Seite der britischen Alliierten im Großen Krieg kämpften.
Im Februar 1917 autorisierte das britische Oberkommando die Schaffung einer ausschließlich portugiesischen Ausschiffungsbasis in Brest, die von portugiesischem Personal betrieben wurde. Diese Basis, bekannt als Porto de Desembarque, stand unter dem Kommando des Kavalleriemajors Barão de Cadoro, der für die logistischen Dienste für die portugiesischen Truppen verantwortlich war.
Er wurde am 17. Mai 1919 zum Oberstleutnant befördert und kehrte am 12. August desselben Jahres nach Lissabon zurück. Er starb im Alter von 52 Jahren und ist auf dem Friedhof von Oliveira de Azeméis begraben. Der Artikel ist Teil der Serie „Personagens que fazem Aveiro" und hebt ihn als einen der meistdekorierten Militärs im Ersten Weltkrieg hervor.




