Eine neue Studie des Think Tanks EDULOG, koordiniert von Ricardo Biscaia, zeigt, dass der Abschlussnotendurchschnitt einen positiven Einfluss sowohl auf die Beschäftigungsfähigkeit als auch auf die Gehälter der Absolventen hat. Studierende mit besseren Noten haben eine geringere Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, und erzielen höhere Gehälter, wobei jeder zusätzliche Notenpunkt einem Gehaltsplus von 2,3 % ein Jahr nach dem Studienabschluss und 4 % nach fünf Jahren entspricht. Ein Studierender mit fünf Notenpunkten mehr kann fünf Jahre nach dem Abschluss 20 % mehr verdienen als ein Absolvent mit einem niedrigeren Durchschnitt.
Die Studie kommt außerdem zu dem Schluss, dass die internationale Erfahrung während des Studiums keine signifikanten Auswirkungen auf die Beschäftigungsfähigkeit hat, was Ricardo Biscaia als ein „überraschendes" Ergebnis bezeichnet. Die vorherige Berufserfahrung reduziert das Arbeitslosigkeitsrisiko nur im ersten Jahr, während die Art der besuchten Institution, öffentlich oder privat, universitär oder polytechnisch, ebenfalls keine statistisch signifikanten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zeigt.
Der Studienbereich erweist sich als der Faktor, der die Ergebnisse der portugiesischen Absolventen am stärksten differenziert. Die Bereiche Ingenieurwesen, verarbeitende Industrien und Bauwesen weisen die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf, während Kunst, Psychologie, Naturwissenschaften, Mathematik, Statistik, Geisteswissenschaften und Sprachen Wahrscheinlichkeiten für Arbeitslos




