Die Europäische Union verfügt über „breite Unterstützung" unter den Mitgliedstaaten, um die Ausstellung von Touristenvisa an russische Staatsbürger einzuschränken, eine Maßnahme, die darauf abzielt, die Einreise russischer Staatsbürger in den europäischen Block zu begrenzen.
Diese Frage gewann an Dringlichkeit, nachdem Berichte darauf hindeuteten, dass einer der Verdächtigen einer Beteiligung am Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig mit einem von Italien ausgestellten Touristenvisa in die Europäische Union eingereist sein soll. Deutschland macht Russland für diesen Drohnenvorfall verantwortlich.
Die Premierministerin Estlands, Kaja Kallas, kommentierte die Situation und wies darauf hin, dass, falls die Informationen über das italienische Touristenvisa bestätigt werden, dies die dringende Notwendigkeit zeigt, die Einreisebeschränkungen für russische Staatsbürger in der EU zu verschärfen.
Der Vorfall in Leipzig ereignet sich vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen der Europäischen Union und Russland, was die Debatte über die Kriterien für die Erteilung von Touristenvisa an russische Staatsbürger verstärkt hat, insbesondere nach den von den Geheimdiensten mehrerer europäischer Länder geäußerten Sicherheitsbedenken.




